1.6. bis 6.6.2020

 Raus aus der Pandemie Krise vor der zweiten Welle

Dr. med. univ. Peer Eifler

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Dr. med. univ. Peer Eifler

ärztl. Psychotherapeut

Angebote

Mehr Informationen über Dr. med. univ. Peer Eifler findest Du auf seiner Website: https://dr.eifler.at

Dr. med. univ. Peer Eifler

1. Gebot Gott sagt: «Ich bin der Herr, dein Gott»

Kann unser Herz uns wirklich täuschen? Peer Eifler

Peer Eifler wurde von Anfang an darauf getrimmt, erfolgreich zu sein. Als Sohn aus gutem, christlichem Hause besuchte er ein Elite-Internat. Sein Ziel war klar, er wollte eine Laufbahn als Diplomat einschlagen: «Ich suchte die Botschaft, die ich den Menschen bringen konnte. Nur leider fehlte die Botschaft.» So begann die grosse Suche des Peer Eifler.

Bald aber änderten sich seine Vorstellungen und so studierte er Medizin. Nach einiger Zeit realisierte er, dass ihm in diesem Studium der Tiefgang fehlte, und auch den Bezug zum Menschen vermisste er: «Ich behandelte ja nicht einfach eine Funktionsstörung eines Apparates, sondern einen ganzheitlichen Menschen.» Die Psychotherapie kam damals auf und so absolvierte Peer die Ausbildung zum Psychotherapeuten «Ich machte gute Erfahrungen, auch Selbsterfahrungen und erlebte viel Befreiung. Da mir aber der Referenzpunkt der Bibel fehlte und ich kompromisslos bin, geriet ich auf den Selbstverwirklichungstrip.»

Seine Vision war Friede und Kongruenz zwischen allen Religionen. Er wollte den Menschen ganzheitlich sehen, herausfinden, was wirklich zählt. Dabei war Peer fest davon überzeugt, dass der Mensch im Innersten gut sei, man müsse nur beharrlich danach suchen. Auch die Religionen seien im Innersten einander gleich, nur die Verpackung unterscheide sie.

Neue Wege im Ausland

Als Peer sich mit Alternativmedizin befasste, wollte er die traditionelle chinesische Medizin kennenlernen. Akupunktur, Ernährung, die Sicht auf den ganzen Menschen weckte sein Interesse. Während seines Zusatzstudiums reiste er nach China, um nach einem authentischen Meister dieser Medizin zu suchen. Dies stellte sich als sehr schwierig heraus. «Ich hatte die Kulturrevolution völlig ausser Acht gelassen. Im Zuge dieser Revolution wanderten die Meister aus, wurden verhaftet oder gingen in den Untergrund.» Trotzdem fand er einen Meister und begann von ihm zu lernen. Doch parallel entwickelte Peer Eifler eine unstillbare Sehnsucht nach Tibet. Er folgte dem Ruf seines Herzens.

In Tibet lebte der junge Mediziner in einem Kloster. Dort wurde er von Kalu Rinpoche, dem Meditationslehrer des Dalai Lama, initiiert. «Dabei wurde meine Software wie ausgewechselt und ich konnte die letzten 800 Jahre meines inkarnierten Lebens sehen und erleben.» Seine tiefe Sehnsucht führte ihn von einer Spiritualität zur nächsten. Er begann als «Familienmönch» besitzlos durch die Welt zu reisen.

Es gab Zeiten, da meditierte er tage- oder wochenlang. Während dieser Jahre erlebte der leidenschaftliche Vater von sechs Kindern zwei zerbrochene Ehen. Diese Trennungen und Verluste brachten ihn in eine tiefe Krise. Der endgültige Zusammenbruch seiner Lebensvision erfolgte, als ein letztes Projekt scheiterte. Es war zwar alles da. Organisation, Finanzen, Personal. Aber aufgrund fehlender Verbindlichkeit und Unzuverlässigkeit scheiterte er mit seinen Ideen: «Alles war da, aber es war ‹unlebbar› und falsch.»

Der letzte Ausweg

Er wollte von einer Brücke springen. In diesem Moment hörte er eine Stimme, die ihn drängte, bei Google den Begriff «Sinn des Lebens» einzugeben. Das war der Start auf seinem Glaubensweg, der über verschiedene Stationen zum Gott der Bibel führte.«Das Herz ist ein trügerisches Ding.» Als Peer Eifler diesen Satz in der Bibel las, fiel seine ganze bisherige Basis völlig in sich zusammen. Er, der immer seinem Herzen gefolgt war, erkannte, dass er seinem Herzen nicht vertrauen konnte. Aber er realisierte, dass er Jesus vertrauen konnte. Eine neue, stabile Grundlage kam in sein Leben.

Peer Eifler begann in einer psychosomatischen Klinik in der Schweiz zu arbeiten. Dort konnte er Menschen ganzheitlich behandeln. Er möchte die Menschen wachrütteln. Möchte, dass sie nicht den esoterischen Jesus kennenlernen, sondern den «Original-Jesus», wie ihn die Bibel zeigt. Denn Eifler ist überzeugt: «In vielem, was ich tat, war viel Wahrheit mit Gift versehen. Wenn du das nicht anhand der Bibel prüfen kannst, kannst du dieses Gift nicht erkennen.»

Seine Berufung als Arzt und Christ hat Peer Eifler nach Kreta geführt. Dort hat er die Gemeinschaft «Living Hope Crete» gegründet und für diese einen Platz gemietet. Griechenland steht weltweit an erster Stelle im Töten der eigenen, ungeborenen Kinder. Die Gemeinschaft will dem entgegenwirken und dem ungeborenen Leben Zuflucht, Lebensraum und eine sichere Heimat bieten. Hier werden Mütter beraten, zur Geburt begleitet, wenn möglich mit den Kindern aufgenommen. Kinder, die von ihren Eltern nicht versorgt werden können, sollen hier adoptiert und aufgezogen werden. Dass Peer Eifler Gott gefunden hat, gibt heute vielen Menschen Hoffnung und neue Perspektiven.

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8 Kommentare

  • Karl Heinz

    Sehr beeindruckend.Mit das beste was ich die letzte Zeit gehört habe

    • Boban Jovanovic

      Lieber Karl Heinz,
      Danke für dein Kommentar.
      Schön das du im Kongress dabei bist.
      Dr. Eifler wird sich bestimmt über dein Komentar freuen.
      Herzliche Grüße
      Boban

  • Gabriele Unger

    Lieber Dr. Peer Eifler, was sind Sie für ein toller Mensch. Sie bestätigen mich in meiner Meinung, daß ich keinerlei Ängste brauche, mich zeige, auch ohne Maulkorb, meine Meinung vertrete, aber nicht missioniere. Ich danke auch für Ihre letzten Sätze: Ja wir sind in Gottes Hand, sicher und geborgen.
    Ich singe jeden Tag: Du bist mein Vater, meine Mutter, mein Freund, mein Geliebter, mein Guru, mein Weg und mein Ziel. Du bist das Licht, das mich führt jeden Tag und jede Nacht und ich leg meine Seele in die Hände von Dir.
    Danke, Danke Danke
    Liebe, Licht Heil ung Segen für und alle

    • Boban Jovanovic

      Liebe Gabriele,
      Vielen dank für dein wunder-wunderschönen Kommentar
      Herzliche Grüße
      Boban

  • Elisabeth

    Lieber Herr Dr. Peer Eifler, danke für dieses so klare und aufschlussreiche Interview. Könnte Ihnen stundenlang zuhören, weil einfach alles der vollen Wahrheit entspricht. Danke auch an Boban Jovanovic für die gute Zusammenstellung der vielen Wissensbereichen.

    • Boban Jovanovic

      Liebe Elisabeth,
      Dr. Eifler ist ein vielseitiger Arzt mit viel Erfahrung von dem man vieles mitnehmen kann.
      Danke auch dir für deine klare und schöne Worte.
      Mir hat das sehr viel Freude gemacht alle diese tolle Menschen zu interviewen und über diesen Kongress zu veröffentlichen.
      Schön das du dabei bist.
      Herzliche grüße
      Boban

  • Hermine

    Das Beste kommt, wie so oft, zum Schluss!
    Dank Corona durfte ich so tolle Menschen kennenlernen und von deren Wissen profitieren.
    Super Kongress

    Gott zum Grusse

    • Boban Jovanovic

      Liebe Hermine,
      das freut mich sehr. Ich habe meine Aufgabe vorübergehend erledigt 🙂 Corona ebenfalls in dem Fall 🙂
      Vielen Dank für deine Wertschätzung. Ich leite dein Kommentar an Dr. Eifler weiter. Er wird sich bestimmt freuen.

      Gott zum Grüsse

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